
Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen: "Man spielt als einzelner Student nur eine untergeordnete..."
Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen bewertet mit 3,2/5 - Ehrliche Erfahrungen von verifizierten Studierenden auf studiumfinden.
Man spielt als einzelner Student nur eine untergeordnete Rolle und wird relativ schnell auf ein Abstellgleis gestellt, wenn man nicht mehr in der Regelstudienzeit ist. Es gibt für jedes Institut mind. einen guten und hilfsbereiten Ansprechpartner, aber dies ist meistens nicht der „Chef“. Ansonsten wird erwartet, dass man sich das Meiste selbstständig beibringt (ja, das ist Sinn und Zweck eines Studiums, allerdings wäre ein Skript wie zB in der Physio sehr hilfreich) und es wird erwartet, dass man zu Corona Zeiten noch mehr Zeit hat, sich über die Bücher zu hocken und sie am besten komplett auswendig zu lernen. Die 18-Monats-Frist, die es fast nur in Göttingen gibt, klingt lang, kann einem aber schnell das Genick brechen. Außerdem hat man als arbeitender Student (Ich arbeite auf einer Intensivstation) nur Nachteile; auch wenn das Land darum bat (während der Pandemie), auf den Intensivstationen aufzustocken, wenn man eine fertige Ausbildung hat. Der allgemeine Konsens lautet „Wenn man beides nicht parallel schafft (Arbeit und Studium), dann muss meine eine Sache lassen“. Tut mir leid, dass wir uns jahrelang in einer Pandemiesituation befinden. Ich würde den Studiengang empfehlen, aber NICHT in Göttingen, obwohl die Ausstattung klasse ist und die Bib einfach nur wunderschön.
Facts zum Medizin Studium
- Abschluss
- Doktorat
- Regelstudienzeit
- 10 Semester
- Studienform
- Vollzeit
- Standort
- Göttingen, Wolfsburg
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